Ereignis
Eine datierte Entwicklung aus einer identifizierbaren Quelle. Quelle und Aktualität werden geprüft; die Stärke der thematischen Zuordnung wird mit einer Bewertungszahl von 0 bis 1 dokumentiert.
Nachrichten werden zunächst als Ereignisse erfasst. Grideval prüft Quelle, Aktualität, geografischen Bezug und Entscheidungsrelevanz. Eine technische Bewertungszahl von 0 bis 1 dokumentiert dabei die Stärke der thematischen Zuordnung. Diese Ereignisbewertung priorisiert die weitere Prüfung; sie ist noch keine Druck- oder Kapazitätsbewertung der Map.
Eine datierte Entwicklung aus einer identifizierbaren Quelle. Quelle und Aktualität werden geprüft; die Stärke der thematischen Zuordnung wird mit einer Bewertungszahl von 0 bis 1 dokumentiert.
Das Ereignis wird auf Relevanz, Geografie, betroffene Kapazität oder Druckvektor und Gegenevidenz geprüft. Ein besonders bedeutsames Ereignis kann die Prüfung priorisieren oder einen Hinweis auslösen.
Mehrere Beobachtungen werden in einen expliziten Ursache-Wirkungs-Pfad mit einzeln prüfbaren Zwischenknoten eingeordnet.
Ein Pfad wird öffentlich, wenn er entscheidungsrelevant, wiederholt beobachtbar und klar widerlegbar ist.
Eine Map verändert sich erst, wenn die zugrunde liegende Messgröße in eine freigegebene Merkmalsreihe eingeht und die Anforderungen an Historie, Abdeckung, Normalisierung und Freigabe erfüllt.
Die aktuellen Ketten konzentrieren sich auf Pfade, über die strukturelle Kräfte Investitionen, Produktion, Infrastrukturbereitstellung oder fiskalischen Spielraum erreichen können – und deren Zwischenschritte wiederholt beobachtbar sind. Energieflüsse sind beispielsweise nicht nur wegen ihrer Preiswirkung relevant: Preise können Margen, Produktion, Beschäftigung, Nachfrage und öffentliche Haushalte erreichen.
Würde eine stärkere oder unterbrochene Verbindung eine Standort-, Investitions-, Beschaffungs- oder Politikentscheidung verändern?
Lassen sich Auslöser, Übertragung und Folge wiederholt prüfen statt nur anhand einer Schlagzeile?
Stützen unterschiedliche Quellenfamilien verschiedene Teile des Pfades?
Welche alternative Erklärung oder Entwicklung würde die Kette schwächen?
Korrelation, Sichtbarkeit oder Ereignismenge allein beweisen keine Übertragung.
Die Bewertungszahl von 0 bis 1 beschreibt die Stärke der thematischen Zuordnung nach den Qualitätsprüfungen. Weitere Prüfungen bewerten geografische Passung, Entscheidungsrelevanz und Evidenzrolle. Die Zahl ist kein Map-Score.
Stützende Evidenz und Gegenevidenz werden Knoten für Knoten geprüft. Eine Wirkungskette ist eine geprüfte Übertragungshypothese, kein Kausalitätsbeweis und kein eigener Score.
Druck und Reaktionskapazität entstehen aus geeigneten Merkmalsreihen und werden getrennt normalisiert. Ihre Balance ist ein Richtungsmonitoring, keine Prognose.
Sieben unterschiedliche tägliche Datenstände können eine vorläufige Bewertung tragen, 30 eine Trendinterpretation und 90 eine Kalibrierungsprüfung. Fehlende Werte werden nie mit null ersetzt. Eine gemeinsame Skala von 0 bis 100 macht Europa und die USA noch nicht direkt vergleichbar. Direkte Vergleiche bleiben gesperrt, bis Merkmals-, Vintage- und Normalisierungsverträge übereinstimmen.
Sinkende Nachfrage kann Preis-, Energie- oder Lieferdruck verringern, während Produktion, Aufträge, Beschäftigung, Investitionen oder Steuereinnahmen zurückgehen. Nachfragegesundheit wird deshalb separat und observe-only aufgezeichnet. Sie verändert derzeit keine öffentlichen Scores. Erst stabile Aktivität bei sinkendem Nachfragedruck kann als Kandidat für gesunde Entspannung gelten.
Quellen bleiben zuordenbar, Signale bewahren stützende Evidenz und Gegenevidenz, Wirkungsketten benennen ihre Widerlegungskriterien und Score-Wirkung bleibt ausdrücklich sichtbar. Abonnenten können persönliche Pfade und Schwellenwerte definieren, erhalten aber keine andere Bewertungswahrheit.
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