Die neuen Kontrollebenen
Ein vierteiliges Gridizer Research Dossier über KI, Internet, Mobilität und Erinnerung als neue Kontrollschichten der entstehenden Machtökonomie.
Ein vierteiliges Gridizer Research Dossier über KI, Internet, Mobilität und Erinnerung als neue Kontrollschichten der entstehenden Machtökonomie.
Künstliche Intelligenz wird zunehmend durch Energie, Chips, Kapital, Regulierung und geopolitischen Zugang bestimmt. Die nächste Phase der KI-Revolution ist eine Infrastrukturgeschichte.
Das Internet verschwindet nicht, aber es verändert sich. Aus einem globalen Netzwerk werden mehrere teilweise verbundene digitale Ökosysteme.
Mobilität, Identität und persönliche Souveränität werden in einer Welt aus Regulierung, digitalen Grenzen und Machtblöcken zu strategischen Vermögenswerten.
Die fehlende Exitstrategie, Deutschlands Kostenlast und das Zustimmungsproblem der EU Europas Ukrainepolitik wird zunehmend gleichzeitig als moralische Notwendigkeit, Verteidigungsstrategie und historisches Erweiterungsprojekt präsentiert. Diese Verschmelzung ist politisch wirkungsvoll, aber analytisch gefährlich. Ukraine-Unterstützung, europäische Wiederbewaffnung, EU-Fiskalexpansion, Sanktionen, Energiestrukturwandel und möglicher EU-Beitritt sind unterschiedliche Fragen. Indem europäische Spitzenpolitiker sie zu einem moralischen Gesamtpaket verbinden, schaffen sie eine … Weiterlesen
Warum globale Unternehmen Einflusssphären wieder einpreisen müssen Die Grundannahme der Zeit nach dem Kalten Krieg lautete: Globalisierung würde die wirtschaftliche Bedeutung von Einflusssphären Schritt für Schritt verringern. Kapital, Waren, Energie, Daten und Technologie sollten sich zunehmend durch regelbasierte Systeme bewegen. Politisches Risiko existierte zwar, wurde aber oft als Ausnahme behandelt. Diese Annahme zerbricht. Die neue … Weiterlesen
Die neue Geografie der Energiesicherheit Die Straße von Hormuz wird meist als Öl-Nadelöhr beschrieben. Das ist richtig, aber unvollständig. Die aktuelle Krise zeigt, dass der Ölpreis allein kein verlässlicher Gradmesser mehr für realen Energiestress ist. Transitflüsse, Versicherungskosten, Tankerverfügbarkeit, LNG-Abhängigkeit, Raffineriekompatibilität, Ölproduktmärkte und industrielle Nebenprodukte sind ebenso wichtig. Ein Barrel Öl ist nicht automatisch verfügbare Energie. … Weiterlesen
Europa profitiert kurzfristig von der Waffenruhe, bleibt aber strukturell verletzlicher als die USA. Importierte Energie, Shipping-Störungen und eine langsamere industrielle Normalisierung sprechen für ein hartnäckigeres stagflationäres Risiko. Europas Erleichterung ist fragiler als die der USA. Die Waffenruhe hat die unmittelbare Panik an den Energiemärkten reduziert, aber Europa bleibt strukturell deutlich anfälliger als die Vereinigten Staaten. … Weiterlesen
Die befürchtete Explosion bei den Auktionen von US-Staatsanleihen ist bislang ausgeblieben. Doch die jüngsten Auktionen deuten auf einen Anleihemarkt hin, der selektiver, weniger nachsichtig und anfälliger für Inflation, Defizite und geopolitischen Stress wird. Der befürchtete Auktionsunfall ist ausgeblieben. Die jüngsten Auktionen von US-Staatsanleihen haben bislang nicht jene offene Finanzierungskrise ausgelöst, die manche Beobachter befürchtet hatten. … Weiterlesen
Der unmittelbare Schock hat nachgelassen Die Waffenruhe hat die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Energiepanik verringert. Das erklärt, warum Öl gefallen ist und Risikoanlagen zugelegt haben. Aber Inflation ist mehr als nur Öl-Futures Das Inflationsrisiko ergibt sich nicht nur aus dem Ölchart. Es entsteht auch durch beschädigte petrochemische Versorgung, Verzögerungen in der Schifffahrt, höhere Versicherungskosten, engere Logistik … Weiterlesen